Der Entdecker der Halluzinationsdroge Lysergsäurediäthylamid – kurz LSD - Albert Hofmann, ist am Dienstag, 29.4.2008 gestorben im Alter von 102 Jahren. Der Schweizer Chemiker wohnte zuletzt in Burg im Kanton Basel-Land.
Hofmann entdeckte das halluzinogene Mittel rein zufällig, als er für den Schweizer Pharmakonzern Sandoz mit dem Getreidepilz Mutterkorn ein Mittel zur Anregung von Kreislauf und Atmung entwickelte. …………….
Der Tag seines Selbstversuches wird bei den LSD-Anhängern als Bicycle Day gefeiert, es war der bewußte LSD-Selbstversuch Hofmanns am 19. April 1943. Er nahm eine Dosis von 250 µg (Mikrogramm) LSD zu sich; nachträglich stellte sich heraus, dass diese Menge bereits dem Fünffachen der normal wirksamen Dosis (etwa 50 µg) von LSD entsprach.
- Portrait mit Interview
zum 100. Geburtstag von Dr. Albert Hofmann
LSD-Symposiums in Basel 13.-15. Januar 06 - Video
“LSD - Entdeckung einer Wunderdroge”
Dauer 45 Minuten - books - Albert Hofmann:
LSD, My Problem Child
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« Je tiefer man in die lebendige Natur hineinsieht, desto wunderbarer erkennt man sie. Ich glaube, man fühlt sich dann auch geborgen. Man gehört ja zu ihr, man kann sie sehen, man kann sie erleben. Das Bewusstsein ist schon das grösste Geschenk des Schöpfers an die Menschen; dass man ein Bewusstsein hat und wir uns unserer Schöpfung bewusst werden können – nicht nur einfach blind durch das Paradies gehen. »
[Albert Hofmann: im Fernsehinterview zur 3sat-Dokumentation LSD – Wunderdroge und Horrortrip].
Quelle: Wikipedia.de LSD-Ticket als Bogen (LSD blotter paper)

3 responses so far ↓
Lars Fischer // May 1, 2008 at 12:07 am
Ich frage mich inzwischen ja schon, warum es derart viele LSD-Fans gibt?!
Trackback - Das totale innere Glück. amut und demut // May 1, 2008 at 12:42 am
[...] Nachruf für einen großen Entdecker. Immerhin hat er vor 10 Jahren den 65. “Bicycle Day” erleben können. Habe etwas über Albert Hofmann recherchiert und möchte hier zumindest den Link hinterlassen. [...]
bT!NA // May 1, 2008 at 12:53 am
@ Lars Fischer
Die Menschen sind wohl mehr denn je auf der Suche. Der Suche nach dem Sinn. Die heutige Zeit leidet an einem wesentlichen Mangel: An Sinn, an Sinnhaftigkeit. Die Wissenschaft hat es trotz ihrer rasanten Entwicklung nicht geschafft, dem Leben einen Sinn zu verleihen. Die Menschen sind voll. Satt. Und trotzdem herrscht Leere und Sinnlosigkeit.
Ist der Griff nach LSD eine Flucht nach vorne? Esotherik? Der Weg nach innen, in die eigene Seele, in die Tiefen? Der Versuch, das eigene Bewußtsein in seinen vielschichtigen Dimensionen zu durchdringen?
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